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Um dem drohenden Zahnarztmangel im Land zu begegnen, wird die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV) – als erste KZV bundesweit – beginnend zum Wintersemester 2022/23 jährlich zwölf Stipendien für Studienplätze der Zahnmedizin an der ungarischen Universität Pécs vergeben.

Um den drohenden Zahnarztmangel im Land zu begegnen, wird die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV) – als erste KZV bundesweit - ab 2022 in jedem Jahr Stipendien für Studienplätze der Zahnmedizin in der ungarischen Stadt Pécs vergeben.

Vor dem Hintergrund des drohenden Zahnärztemangels im Land und der damit verbundenen Sorge um die zahnärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt haben die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt (ZÄK) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV) gemeinsam den Appell „JETZT VORSORGEN – STATT SPÄTER DICKE BACKEN MACHEN“ als offenen Brief an die Ministerin Petra Grimm-Benne formuliert.

Das vertragszahnärztliche Versorgungssystem hat in der Corona-Pandemie seine Verlässlichkeit und Belastbarkeit unter Beweis gestellt. Garant dafür ist das flächendeckende Netz von Einzel- und Gemeinschaftspraxen im Land. Doch dies könnte schon in wenigen Jahren deutliche Lücken aufweisen. Zur Sicherstellung der zahnmedizinischen Versorgung in Sachsen-Anhalt geht die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) daher neue Wege.

Eine gute Mundgesundheit ist der beste Schutz vor Infektionskrankheiten wie COVID-19 oder auch Grippe. Deshalb raten Zahnärztekammer (ZÄK) und Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Sachsen-Anhalt, Behandlungs- und Vorsorgetermine nicht zu verschieben oder abzusagen.

Am 7. Oktober 2020 lud die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV LSA) hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft zur feierlichen Eröffnung des „Zahnforum Halle“ ein. Mit der Gründung dieser Plattform beschreitet die KZV LSA neue Wege bei der Nachwuchsgewinnung und der Zukunftssicherung der zahnärztlichen Versorgung im Land.

Die strengen Hygienestandards in deutschen Zahnarztpraxen, auch in Sachsen-Anhalt, ermöglichen weiterhin eine ununterbrochene und sichere zahnmedizinische Versorgung. Sorgen vor einer Behandlung sind daher unbegründet.

Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung am 27.05.2020 entschieden die 29 Mitglieder der Vertreterversammlung der KZV Sachsen-Anhalt einstimmig über die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung.

Statt eines Rettungsschirmes sieht die am 4. Mai 2020 veröffentlichte COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung des Bundesgesundheitsministeriums nur noch kurzfristige Liquiditätshilfen für Zahnarztpraxen vor. Für die Kassenzahnärztliche Vereinigung und die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt ist das enttäuschend.

Der alljährliche Besuch beim Hauszahnarzt oder bei der Hauszahnärztin erhält die Mundgesundheit und sichert Patienten eine höhere Lebensqualität - daran hat sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie nichts geändert: Zahnarzttermine sollten nach wie vor wahrgenommen werden

Zur Aufrechterhaltung der Patientenversorgung fordern die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) und die Zahnärztekammer (ZÄK) Sachsen‐Anhalt die Sicherstellung einer fortlaufenden Betreuung für Kinder von medizinischem Personal.

Pflegebedürftige Menschen können häufig nur schwer oder nicht angemessen von zahnärztlichen Leistungen profitieren. Damit sie nicht durchs Versorgungsraster fallen, setzen die Vertragszahnärzte in Sachsen-Anhalt auf Kooperationsverträge mit Pflegeeinrichtungen zur systematischen Betreuung Pflegebedürftiger direkt vor Ort.